Sonntag, 15. März 2015

[Aktion] Lesewoche für Daheimgebliebene 2.0- Tag 4


Leider schon Tag 4 und damit letzter Tag der Lesewoche :( .
Aufgabe 4

Jetzt um 10 Uhr beginnen wir alle mit dem Satz „Es war einmal…“. Jeder führt diesen Satz weiter (dabei ist es euch überlassen, wie viel ihr weiter schreibt). Alle 4 Stunden werfen wir dann einen neuen Satz in die Runde, mit dem ihr dann wieder dasselbe macht und den ihr an euer bereits Geschriebenes anfügt. (Natürlich könnt ihr auch so zwischendurch immer ein wenig an eurem Improtext weiterschreiben, wenn ihr eine Idee habt! :)).
So entsteht im Verlauf des Tages eine kleine Geschichte, die alle möglichen Formen annehmen kann – von verrückt, über traurig bis hin zu lustig! Wir sind schon gespannt ;)


"Es war einmal ein kleines Mädchen, das war voller Fantasie und Träumereien. Sie lebte in einer kleinen Stadt, in der Nähe einer Burg, die nur noch aus einem einzigen Turm bestand, weil sie schon so verfallen war. Sie hatte nicht viele Freunde, die brauchte sie auch gar nicht, denn sie lebte in ihrer eigenen Welt. Ihre Fantasie half ihr, nicht so einsam zu sein. "
Der einzelne Turm zog sie magisch an. Jede freie Minute schleicht sie sich zur Burg und erkundet diese. Aber sie muss aufpassen, dass sie keiner entdeckt, denn es ist verboten sich dem Turm zu nähern, da er verflucht sein soll. Für das Mädchen umso spannender. In ihren zahlreichen Träumen stellt sie dich die verschiedensten Szenarien vor, warum der Turm verflucht sein soll. Dieser Teil der Legende ist nämlich nicht überliefert.
In einem verzauberten Schloss tief im dunklen Wald wohnte eine Hexe. Sie hatte einen Fluch über die Menschen gelegt, in dem sie jeden verfluchte, der in den einzelnen Turm nur einen Fuß setzt, denn einst wurde sie von den Stadtbewohnern in den Turm gesperrt. Sie konnte sich mit ihrer Zauberkraft befreien und belegte aus Rache den Turm mit einem Fluch. Die Stadtbewohner aber sind sich keiner Schuld bewusst, wollte man die Stadt doch nur von einer bösen Hexe beschützen. Das liegt schon eine Ewigkeit zurück. Seit dem haben schon einige Mutige den Turmm bezwingen wollen denn es soll dort ein Schatz versteckt sein. Beim Versuch in den Turm zu gelangen, erlitten sie aber immer ein schlimmes Schicksal. Einige kerhten nicht mehr zurück, einige wurden verrückt und andere konnten sich an ihr bisheriges Leben nicht mehr erinnern. So auch der Bruder des Mädchens.
Und plötzlich, als die Uhr Mitternacht schlug, lag ein gläserner Schuh auf einer Stufe der Schlosstreppe. "Wie kam ich hier her?" fragte sich das Mädchen. Sie war doch gerade erst am Turm, wie kann sie plötzlich vor einem ihr unbekannten Schloss stehen. Es konnte nur eins bedeuten, sie hatte den einzelnen Turm betreten und ist aufgrund des Fluches hier her gekommen. Wem wohl das Schloss gehörte? Gehörte der gläserne Schuh der Person, die hier wohnte? Dann kann es ja nur eine Frau sein. Das Mädchen betrachtete den Schuh und dann ihre nackten Füße. "Der könnte mir passen", überlegte sich das Mädchen, "aber was sollte ich schon mit einem Schuh!", dachte sie sich weiter und hob den gläsernen Schuh auf und betrat das Schloss. Doch statt der erwarteten großen Eingangshalle, fand sich das Mädchen auf einer Wiese wieder.
Auf einer schönen Wiese stand ein Baum am Ufer eines Sees. Dort unter diesem knorrigen Baum befand sich ein Loch, so tief und düster, dass man das Ende nicht sah.  Das Mädchen ging auf den Baum zu. Dabei hatte sie immer noch den gläsernen Schuh in der Hand. Plötzlich tauchte eine alte Frau auf und begrüßte das Mädchen. "Danke das du mir meinen Schuh mitgebracht hast", sagte die alte Frau. "Wer sind Sie und woher kommen sie so plötzlich?", fragte das Mädchen ganz verdutzt. "Ich komme aus dem Loch hier. Wer ich bin brauchst du nicht zu erfahren", entgegnete die Frau. "Möchtest du mir vielleicht in das Loch folgen, am Ende des Tunneln wartet einen Schatz auf dich". Das Mädchen überlegte. "Nein, alte Frau, ich kann nicht erkennen wohin das Loch führt. Sie könnten mich austricksen." "Du bist sehr gescheit kleines Mädchen, aber wünscht sich denn nicht jeder einen Schatz?". "Ich wünsche mir lieber, dass mein geliebter Bruder wieder normal wird." "Ich erinnere mich an deinen Bruder, er wollte den Schatz und folgte mir in den Tunnel". "Sie kannten meinen Bruder? Waren Sie es, der ihn verrückt machte?", fragte das Mädchen wütend und schmiss den gläsernen Schuh gegen den Baum. Plötzlich verschwand die eine alte Frau und vor ihr stand eine in ganz weiß gekleidete Frau. "Du hast mich erlöst kleines Mädchen. Die alte Hexe hatte mich in einen gläsernen Schuh verwandelt, weil ich ihr nicht mein Schloss überlassen wollte." Das Mädchen verstand die Welt nicht mehr. War sie nun auch verrückt geworden? "Für deine Tat, hast du einen Wunsch bei mir frei.", sagte die weiße Frau. Sie überlegte nicht lang: " Ich will noch immer, dass mein Bruder wieder normal wird". "So sei es", entgegnete die Frau und hob ihre Hände und murmelte unverständliches Zeug. 
Das Mädchen wachte in ihrem Zimmer auf. Sie lief schnell in die Küche zu ihren Eltern und erzählte was sie erlebt hatte. "Dein Bruder ist wirklich wieder gesund aber mir scheint, dass nun du verrückt geworden bist", sagte ihr Vater. "Nein, dass ist nur ihre Fantasie", schlichtete ihre Mutter und zwinkerte ihrer Tochter zu.

Update 19:37
Gestern habe ich mit Mystic City 3-Schatten der Macht angefangen und es gefällt mir weiterhin sehr gut. Auf der ersten 100 Seiten die ich gelesen habe, ist schon einiges passiert. Ich werde jetzt noch ein bisschen weiterlesen.

Kommentare:

  1. Hi,

    hui, deine Geschichte klingt super, ich bin gespannt, wie es weitergeht :-)

    LG
    Kata

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