Montag, 24. August 2015

[Rezension] Sobald du gehst- Nadine Kapp



Sobald du gehst von Nadine Kapp
Booklover Verlag
0,99 € (eBook)
174 Seiten
Kurzroman, Liebe


"Sobald ich gehe, wirst du erkennen, dass du zu mir gehörst."
 






Inhalt/Klappentext:
Was soll man tun, wenn die Liebe unerwartet zum Vorschein kommt,
obwohl man eigentlich geplant hat, einen anderen Weg zu beschreiten?

Annika und Lukas sind seit Ewigkeiten beste Freunde.
Seit Annika allerdings mit Ben zusammen ist, gerät ihre Welt mehr und mehr ins Wanken, denn Ben ist nicht der Mann, der er vorgibt zu sein.
Seine Untreue belastet ihre Beziehung schwer.
Doch wegen ihrer herrschsüchtigen Mutter ist Annika nicht in der Lage, ihn endgültig zu verlassen.
Als Ben sich schließlich von ihr trennt und sie durch einen Unfall schwer verletzt im Krankenhaus aufwacht, scheint plötzlich nichts mehr zu sein, wie es war.
Ein Abend verändert alles, was sie mit Lukas verbindet
und plötzlich steht Annika vor der Frage, wie es weiter gehen soll.

Ist sie bereit für die Liebe?
Oder muss sie den Menschen, der ihr so viel bedeutet,
gehen lassen, um alles zu retten?

Mein Senf dazu: 
Mir fällt die Rezension zur Sobald du gehst nicht ganz leicht- nich dass das Buch schlecht wäre, nein ich muss aufpassen, das ich nicht zuviel verrate. Deshalb fällt die Rezension etwas kurz aus.

Schon nach wenigen Seiten, hatte ich viele unterschiedliche Gefühle durchlebt. Das lag vor allem an den Charakteren, die Nadine Kapp sehr gut herausgearbeitet hat. Die Mutter und der Freund der Protagonistin Annika sind mir besonders negativ aufgefallen. Beide haben Charaktereigenschaften, die ich einfach nich leiden kann und für mich ist es auch unverständlich wie Menschen so sein können. Annika kann einem dabei nur leid tun. Ich konnte ihre Entscheidungen aber nicht immer nachvollziehen. In einigen Situationen musste ich mit den Augen rollen und ich dacht mir "Ach Mädchen..."..."Das kann sie doch jetzt nicht ernst meinen.". Aber bei der Mutter wundert mich nichts. Sie erpresst Annika emotional. Für mich einer der schlimmsten Form des Egoismus. Sie steht damit Annikas Glück einfach im Wege. In jeder Entscheidung in der es um Annikas Besziehung und Gefühlen geht, spielt die Meinung ihrer Mutter eine große und entscheidende Rolle. Sie will ihr einfach alles Recht machen und stellt dabei ihre Gefühle und Meinung oft hinten an. Damit möchte Annika endlich von ihrer Mutter geliebt und annerkannt werden. Kein Wunder, dass sie sehr unselbstständig erscheint und voller Zweifel.

Als ich dachte, diese Geschichte "plätschert" jetzt Seicht vor sich hin, gab es eine sehr überraschende Wendung und ich wusste überhaupt nicht mehr, was mich auf den kommenden Seiten erwarten wird. Das brachte noch einmal eine gewisse Spannung und Besonderheit in die Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat. Manche Situationen hätte ich mir aber doch ausführlicher gewünscht. Meiner Meinung nach hätte die Geschichte gern noch weitere Seiten vertragen können.

Meine Bewertung: 3,5 Sterne. Eine emotionale Liebesgeschichte mit ein paar kleinen Schwächen, die aber vor allem mit ihrem besonderen Erzählverlauf punkten kann.



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