Freitag, 18. September 2015

[Rezension 2 in 1] Der Nobelpreis und Der Matrjoschka Code von Thomas Dellenbusch

Der Nobelpreis von Thomas Dellenbusch
KopfKino-Verlag
1,49 € (eBook)
ca. 30 Seiten


Der Matrjoschka Code von Thomas Dellenbusch
KopfKino-Verlag
1,49 € (eBook)
ca. 33 Seiten


Beide Titel sind auch als Hörbücher vorhanden.



An dieser Stelle möchte ich mich bei Thomas Dellenbusch, der mir die beiden eBooks als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Das sagt der Autor Thomas Dellenbuch über seinen Verlag:
"Der KopfKino- Verlag wirbt mit der Idee, den Fernseher auch mal ausgeschaltet zu lassen und sich stattdessen gegenseitig etwas vorzulesen. Deswegen spezialisiert sich "Mein KopfKino" ausschließlich auf Erzählungen (Novellen), denn die sind deutlich länger als Kurzgeschichten (und damit lang genug, die Zeit eines Spielfilmes zu füllen), aber kürzer als Romane (und damit kurz genug, sie an einem Abend zu Ende zu lesen).""

Der Nobelpreis

Klappentext:
Professor Otto Bendner vom europäischen Kernforschungszentrum CERN erhält den Nobelpreis für Physik. Seine Entdeckungen im größten Teilchenbeschleuniger der Welt verändern alles. Bendner freut sich über die Auszeichnung, aber die massive Kritik der Öffentlichkeit an seinen Experimenten sorgen ihn. Dann wird er in Stockholm von einem geheimnisvollen Kollegen kontaktiert.
Eine verrückte Zeit beginnt …

Mein Senf dazu:
Physik ist nun wiklich nicht ganz mein Thema, aber irgendwie hat mich der Klappentext angesprochen. Ich hatte natürlich Bedenken, dass ich kein Wort verstehe, aber Thomas Dellenbusch hat es geschafft, das Ganze verständlich un anschaulich zu beschreiben. Bei der Entdeckung des Prof. Bendner musste ich an den Film "Interstellar" denken. Dort fand ich diese Schwarzen Löcher und das Rückwärtslaufen der Zeit auch sehr spannend und so auch bei dieser Erzählung. Der letzte Satz hat mich sehr überrascht. Gut, dass Thomas Dellenbusch dann noch eine kleine Anmerkung macht. Plötzlich ergibt sich ein ganz besonderer Erzählstil, der einem die Geschichte noch einmal in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt und man eigentlich die Story noch einmal lesen möchte.


Der Matrjoschka Code

Klappentext:
Eine Frau wacht mit Beginn der Dunkelheit auf einer Holzbank mitten im Wald auf. Sie ist allein und hat ihr Gedächtnis verloren. Sie weiß nicht, wo sie ist und wie sie dorthin gekommen ist. Sie weiß noch nicht einmal, wer sie ist. Unverzüglich sucht sie einen Weg aus dem Wald hinaus. Auf einer Lichtung entdeckt sie die Hütte des alten Hein Butt, der glaubt, ihr helfen zu können. Eine alte Fotografie in ihrer Manteltasche löst, einem Dominostein gleich, eine rätselhafte Kette an Erinnerungen aus ...

Mein Senf dazu:
Auch bei dieser Erzählung schafft es Thomas Dellenbusch die Spannung auch auf wenigen Seiten hochzuhalten. Am Ende der Geschichte war ich sehr perplex, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Ich hatte mich im ersten Abschnitt ständig gefragt, auf was die Geschichte wohl hinaus läuft, was der Frau wohl passiert ist und wer sie eigentlich ist. Die Auflösung fand ich dann richtig klasse, denn ich mag solche Geschichten. Sorry, dass ich meine Rezension etwas kryptisch formuliere, aber ich möchte wirklich nicht zuviel verraten. Dieser kurze Stoff könnte eigentlich auch für eine längere Geschichte dienen.

Meine Bewertung (für beide Erzählungen): 4/5 Sterne. Ich finde es sehr beachtlich auf so wenig Seiten, richtig spannende und abgeschlossene Geschichten zu erschaffen. Außerdem hat es Thomas Dellenbusch geschafft mich bei beiden Erzählungen zu überraschen und bestens zu unterhalten. Wer gern Novellen liest oder auch hört, kann ich Thomas Dellenbuschs Erzählungen nur empfehlen.



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