Montag, 14. September 2015

[Rezension] Das Nimbusmädchen- Seelenliebe 1 von Emily Thomsen



Das Nimbusmädchen- Seelenliebe 1 von Emily Thomsen
3,49 € (eBook)
ca. 285 Seiten
Reihe (Band 1), Fantasy, Dsytopie, Science Fiction




"Die Stadt ist für mich wie ein gläserne Sarg."






Vielen Dank an Emily Thomsen für das tolle Rezensionsexemplar!


Klappentext:
Die siebzehnjährige Naemi wünscht sich nichts mehr, als einmal die Wärme der Sonne zu spüren. Auch sechzig Jahre nach dem Ausbruch des Yellowstone Supervulkans beherrscht eine Eiszeit die Erde. Für den Scionkrieger Galad zählt dagegen nur eines – das Leben seiner Familie. Um sie zu schützen wird er zum Auftragsmörder des Despoten Tyrzon. Seine neueste Mission: Naemi, die Hüterin der Erde, töten. Sie ist jedoch seine Zwillingsseele, mit der er vor Jahrhunderten einen Liebesbund geschlossen hat. Niemals darf er Gefühle für Naemi zulassen, denn ihre Mutter ist eines seiner Opfer. Die Begegnung mit Galad zieht Naemi in einen Krieg, den nur sie allein mit ihrer Hüterinnen-Gabe entscheiden kann. Das Mädchen sieht sich mit einem Schicksal und Fähigkeiten konfrontiert, von denen sie vorher keine Ahnung hatte und die sie am Ende alles kosten werden.

Mein Senf dazu:
Ich war eigentlich ab den ersten Seiten von Das Nimbusmädchen gefangen. Das lag vor allem an der tollen Story und am wunderbaren Schreibstil von Emily Thomsen. Ich bin auch aufgrund des flüssigen Schreibstils nur so durch die Seiten geflogen. Sie schaffte es über den ganzen Verlauf des Buches die Spannung hochzuhalten. An keiner Stelle kam Langeweile auf, da sie sich nicht in „überflüssigen“ Beschreibungen oder Handlungen verloren hat. Die Geschichte wirkt und ist daher sehr gut durchdacht. Auch kann Emily Thomsen hervorragend beschreiben, so dass ich die ganze Zeit  in meinem Kopf einen Film beim Lesen mitlaufen hatte. Ich konnte mir die Kuppelstadt und die anderen "Landschaften" bestens vorstellen.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt - einmal aus Naemis Sicht und einmal als auktorialer Erzähler, der den Fokus auf Galands Geschehnissen legt. Der Perspektivwechsel ist sehr gelungen, da durch den Wechsel zwischen dem Ich-Erzählen und dem auktorialer Erzähler keine Verwirrung aufkommen konnte.

Naemi ist eine sehr sympathische Romanheldin. Trotz ihrer „Probleme“ hat sie einen sehr starken Charakter. Sie ist auf ihre Art eine echte Kämpfernatur. Beim männlichen Gegenpart Galand wusste ich Anfangs nicht, was ich von ihm halten sollte. Aber warum sollte es mir anders ergehen als Naemi? Nach und nach sind wir beide mit ihm „warm geworden“ und haben ihn jetzt eigentlich sehr gern.

Besonders gut hat mir auch der Genremix gefallen. Fantasy, Dystopie und Science Fiction wurden hier super miteinander verwoben. 

Ich bin auf den zweiten Band sehr gespannt, da das Ende ein wenig "gemein" war, zwar kein Cliffhanger, aber doch so, dass ich es kaum abwarten kann zu erfahren wie es weiter geht.

Meine Bewertung: 4,5/5 Sterne. Einfach Lesenswert! Die Geschichte hatt alles, was ein gutes Jugendbuch ausmacht: Spannung, sehr gute Umsetzung der Grundidee und liebenswerte Charaktere.




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