Samstag, 13. Februar 2016

[Rezension] Meyruka- Die goldene Kriegerin von Johanna Danninger


Meyruka- Die goldene Kriegerin von Johanna Danninger
Carlsen Impress Verlag
542 Seiten
3, 99 € (eBook)
Fantasy, Science Fiction, Jugendbuch, Dystopie



"Mey fühlte sich sofort unbedeutend. Was war schon ihr winziges Darsein im Vergleich zur Unendlichkeit?" 


 

An dieser Stelle möchte ich beim Impress- Verlag und bei Johanna Danninger bedanken, die mir dieses eBook im Rahmen einer Blogtour zur Verfügung gestellt haben!

Inhalt (Klappentext):
 **Wenn deine Liebe das Schicksal der Welt bestimmt...**

Vor drei Jahren besetzten die technologisch überlegenen Kytharer die Erde und verdrängten die minderwertige Menschheit rücksichtslos von ihrem Platz. Sie machten sich den gesamten Planeten zu eigen und alles, was darauf lebte. Doch im Verborgenen regt sich bereits der Widerstand. Die 19-jährige Meyruka wurde ihr ganzes Leben auf die drohende Invasion der Kytharer vorbereitet. Als Anführerin der geheimen Organisation Rebell City verfolgt sie nur ein Ziel: die Erde zurückzuerobern. Aber auf eines ist Meyruka nicht vorbereitet: die Begegnung mit Captain Syn Leroi, dem kytharischen Offizier mit den bernsteinfarbenen Augen…

Mein Senf dazu: 
Der Klappentext hat mich sofort angesprochen- er verspricht eine spannende Dystopie und Science Fiction mit starkem weiblichen Charakter und Liebe. Und ich kann vorwegnehmen, dass dieses Versprechen meiner Meinung nach auch eingehalten wurde.

Die Geschichte beginnt, als die Kytharer ("Aliens") die Erde schon eine Weile besiedelt haben. Ein richtiges zivilisiertes Leben der Menschheit gibt es nicht mehr. Sie werden von den Invasoren unterdrückt und wie Sklaven behandelt. Es gibt aber einige Rebellen, die sich zu einer Gemeinschaft zusammen gefunden haben um gegen die Kytharer zu kämpfen. Dazu gehört auch die Protagonistin Meyruka, die sehr taff und stark wirkt. Sie ist eine Art Hoffnungsträger innerhalb der Organisation Rebell City. Meyruka hat mich gleich in ihren Bann gezogen. Sie strahlt so ein Selbstbewusstsein und Stärke aus- eben eine richtige Kämpfernatur.
Auf einer ihrer Missionen trifft sie auf Syn Leroi- ein Kythaer also ihr Feind. Es gehört einer speziellen "Spezies" der Kythaer an, die es ihm eigentlich unmöglich macht individuell oder anders zu sein. Dennoch hinterfragt er einige Machenschaften der Kytharer. Syn macht in der Geschichte die größte Entwicklung durch. Auch Mey erkennt schnell, dass Syn anders ist und zwischen den Beiden entwickelt sich ein besondere Verbindung. Diese Liebesgeschichte habe ich sehr gern verfolgt. Für mich stand nämlich schon sehr schnell fest, dass die Beiden einfach zusammen gehören. Da hat die Autorin einfach zwei tolle Protagonisten erschaffen die bestens harmonieren.
Die Nebencharaktere wurden durch Johanna Danninger enbenfalls sehr gut herausgearbeitet und bleiben einem im Gedächtnis. Sie sind nicht nur hübsches Beiwerk, sonder tragen auch entscheidend zur Geschichte bei.

Neben dem starken Frauencharakter hat mir vor allem die Idee dieser Geschichte gefallen. Ich mag solche Storys in denen die Erde von irgendwelchen Wesen besetzt wird. Johanna Danninger hat das alles wunderbar umgesetzt und gezeigt, dass man solche komplexen Geschichten auch in einem Buch abhandeln kann, ohne das Gefühl zu haben, dass wichtige Sachen weggelassen wurden und man Zusammenhänge nicht versteht. In der Story spielt das Thema Prä- Astronautik eine große Rolle. Das war auch gleich mein Thema für die Blogtour (hier könnt ihr nachlesen, was das ist). Ich finde diese Ansicht recht spannend, auch wenn ich nicht richtig daran glaube und es eher als Verschwörungstheorie abtun würde- aber dass wir nicht allein im Weltall sind, daran glaube ich schon. Gern mit solchen Aliens wie Syn Leroi- da hätte ich nichts dagegen ;).

Meine Bewertung: 4,5/5 Sterne. Eine wirklich spannende und originelle Story mit starken weiblichem Charakter. Gern mehr davon!




1 Kommentar:

  1. Ich habe das Buch bei der Blogtour gewonnen und freue mich darauf, die Geschichte kennenzulernen! LG

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