Montag, 6. Juni 2016

[Rezension] Mondlicht in deinen Augen von Anke Höhl-Kayser





Mondlicht in deinen Augen von Anke Höhl-Kayser
bookshouse Verlag
2,99 € (eBook)
12,99 € Print
288 Seiten
Dystopie, Fantasy, Mystery, Jugendbuch







An dieser Stelle möchte ich mich beim bookshouse Verlag bedanken, die mir dieses eBook als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Klappentext:
Als die Wuppertaler Studentin Jenny ein Skelett in einem Holzsarg findet, beginnt ein Albtraum: Sie wird von einer Geistererscheinung heimgesucht, die zu real ist, um sie als Traum abtun zu können. Ein mysteriöser Mann namens Gero entführt sie nach Rügen – ins Jahr 2062. In der Zukunft ist der letzte Kampf der Menschheit angebrochen. Die Überlebenden stellen sich gegen die Flammenwächter, eine neu entwickelte menschliche Spezies mit paranormalen Fähigkeiten. Jenny erkennt, dass der attraktive Gero sie für seine Zwecke missbraucht, doch kann sie sich noch länger seiner Faszination entziehen? Jennys Freunde Tom und Cara überwinden die Zeitbarriere, um sie zu retten – aber Jenny ist inzwischen zu einer Flammenwächterin geworden, und der Krieg ist in vollem Gange.

Mein Senf dazu:
Von der Autorin Anke Höhl-Kayser wird man sofort in das Geschehen hineingeworfen. Sie schreibt sehr flüssig und anschaulich, ab und zu herrschte aber ein hohes Erzähltempo, da musste ich besonders aufmerksam sein, um keine Details zu verpassen. Das war aber weiter nicht tragisch. Gleich am Anfang wird dir Frage aufgeworfen, wie sich die Menschheit in naher Zukunft verändern könnte, wenn es u.a. keine Kriege, Hunger oder Krankheiten geben würde und sie nur noch in Wohlstand leben würden. Eine sehr spannende Frage! (dazu gleich mehr). 

Leider waren die Charaktere mir persönlich zu flach und zu austauschbar. Ich konnte über die ganze Geschichte hinweg, keinen Zugang zu ihnen finden. Was ich sehr schade fand, denn ein Buch lebt ja erst so richtig durch seine Charaktere. Auch die Bindung der Protagonisten untereinander konnte mich nicht überzeugen, daher konnte ich auch die Lovestory überhaupt nicht nachvollziehen. Der Grund warum ich dennoch das Buch nicht aus der Hand gelegt habe, war die gute Idee. Es hat etwas gebraucht mich in die Situation und These (wenn ihr wollt, hier nachzulesen) hineinzudecken. Aber ich habe mich schon immer mal gefragt, wie sich die Menschheit noch weiterentwickeln würde können oder mir eine Welt ohne Krieg, Hunger und Krankheiten vorgestellt. Das Szenario von Autorin Anke Höhl-Kayser empfand ich als einen sehr interessanten Ansatz und für mich auch nicht ganz abwegig. Auf jeden Fall regt es zum Nachdenken an.

Von dem Buch würde ich also nicht grundsätzlich abraten- hier sollte jeder sein eigenes Bild machen. Mich konnte es leider nicht ganz überzeugen.

Meine Bewertung: 2,5/5 Sterne. Eine sehr gute Idee mit philosophischen Aspekten. Leider konnte ich zu den Charakteren keinen Zugang finden und die Geschichte konnte mich daher nicht (ganz) überzeugen.



 

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