Mittwoch, 13. Juli 2016

[Rezension] Der Zeitwandler- Restart von Anke Höhl-Kayser



Der Zeitwandler - Restart von Anke Höhl-Kayser
bookshouse Verlag
13,99 € (TB) 
2,99 € (eBook)
339 Seiten
Fantasy, Zeitreise





 




An dieser Stelle möchte ich mich beim bookshouse Verlag und bei Anke Höhl- Kayser bedanken, die mir dieses eBook als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Klappentext:
Dennis hat genug von London, bevor die Klassenfahrt dorthin richtig gestartet ist. Kotzen im Reisebus, mobbende Klassenkameraden und eine nörgelnde Lehrerin. Aber schlimmer geht immer: Plötzlich verfolgen ihn unheimliche Schattengestalten und er hat Visionen des mittelalterlichen Kriegerkönigs Edward I., der ihn Wulfric nennt und ihn anfleht, seine Tochter zu retten. Selbst die Zeit scheint sich gegen Dennis verschworen zu haben. Sie stoppt, und wenn sie weiterläuft, hat sich alles verändert. Auf einmal ist auch noch sein englischer Gastvater ein gesuchter Mörder und entführt Dennis zum Tower of London. Ein höllischer Trip durch Vergangenheit und Zukunft beginnt. Restart – nichts ist für die Ewigkeit

Mein Senf dazu:
Ich liebe die englische Geschichte und ich liebe Geschichten in denen es um Zeitreisen geht. Ich konnte also nicht nein sagen ;-).

Die Idee wurde im Großen und Ganzen gut umgesetzt. An einigen Stellen konnte ich der Autorin nicht ganz folgen, das lag aber am teils sehr hohem Erzähltempo. Ein bisschen mehr Ruhe hätte der Geschichte sehr gut getan. Dennoch schreibt Anke Höhl-Kayser auch sehr anschaulich und detailreich- und das eigentlich so gut, dass ich mich wirklich in das mittelalterliche London zurückversetzt gefühlt habe. Vor allem die Krönungszeremonie von Edward I zählt zu meinen Lieblingsszenen. An dieser Stelle kam es mir wirklich so vor, als sei ich live im Krönungssaal dabei. Auch merkt man der Geschichte an, dass die Autorin eine besondere Verbindung zur Story und Edward I hat.

Aber auch im zweiten Buch, dass ich von Anke Höhl Kayser gelesen habe, blieben die Charaktere mir leider zu blass. Zu dem Hauptcharakter Dennis habe ich gar kein Zugang finden können. Seine Handlungen konnte ich nur teilweise nachvollziehen. Für mich wirkte er sehr naive und unüberlegt. Wulfric konnte ich bis zum Ende nicht wirklich durchschauen, was ihn zu einem der interessanteren Charakteren machte. 

Letzendlich konnte mich die Geschichte gut unterhalten, nur nicht ganz überzeugen. 

Meine Bewertung: 3/ 5 Sterne. Die Geschichte lebt durch die gute Idee und dem bildhaften Schreibstil der Autorin. Dennoch konnte mich das Buch nicht 100%  überzeugen.


 

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