Dienstag, 1. November 2016

[Blogtour] Lady Lanwoods kühner Plan- Tag 2 Photografie im 19. Jahrhundert




Willkommen und hereinspaziert zur Blogtour zu "Lady Lanwoods kühner Plan" von Majon Wallis. Gestern hat euch Tine von Mein Bücherparadies euch erst einmal die Geschichte vorgestellt . Ich werden euch heute, an Tag 2 der Tour, etwas über die Photografie im 19. Jahrhundert erzählen. Viel Spaß dabei.








Photografie im 19. Jahrhundert

Die Photografie spielt im Roman eine große Rolle- unschwer am Cover zu erkennen. Die Photografie bildet u.a. aber auch den roten Faden der Exponate, die die Damen zur Weltausstellung ausstellen. Die Tochter von Lady Lanwood, Victoria Lanwood, entdeckt zudem ihre Leidenschaft zur Photografie, für eine Frau in dieser Zeit aber eher ungewöhnlich:


"Aber die Kunst der Fotografie ist nun einmal keine Frauensache. Bedenke nur die schwere Ausrüstung, die Fotografen herumschleppen müssen. Das ziemt sich nicht für ein junges Mädchen."

Der Vorläufer der Photografie bildet die Camera obscura, ein abgedunkelter Raum mit einem Loch in der Wand. Dadaurch konnte ein Abbild auf eine Wand projiziert werden. Diese Technick wurde in den Jahrhundert immer mehr weiterentwickelt, denn so ein Raum war ja auch eher schwer mal von A nach B zu transpotieren. Die Heliographie gilt dabei als erstes Verfahren der Photographie. Bereits 1822 konnte damit auf einer asphaltbeschichteten Zinnplatte eine Direktskopie erstellt werden. Allerdings benötigte der Erfinder eine Belichtungszeit von mehreren Stunden.

 

Als erstes praxistaugliche Verfahren wurde das sog. Daguerreotypie Verfahren in Frankreich im Jahre 1837 entwickelt. Dabei wurde eine mit Silberiodid beschichtete Silberplatte in Qecksilberdämpfen entwickelt und anschließend in warmer Kochsalzlösung fixiert. Diese Photografien waren aber allesamt Unikate. Eine Vervielfältigung war nicht möglich. Mit den ganzen Chemikalien war das Verfahren auch nicht gerade ein ungefährliches Unterfangen. Dennoch war dieses Verfahren bis 1850 das meist verbreiteste. 1840 wurde dann das erste Negative-Verfahren durch den Engländer William Henry Fox Talbot entwickelt, mit den nun Vervielfältigungen möglich waren. Mitte des 19. Jahrhundert gab es eine Anzahl von konkurrierden Photografie-Verfahren oder es wurden bestehende Verfahren verbessert. Ende des 19. Jahrhunderts  wurde die Photografie dank des sog. Trockenverfahren und durch die Verkleinerung der Kameras mobil. Dazu beigetragen hatte auch die Industrialisierung, dadurch konnten zum Beispiel die benötigten Fotoplatten "massenhaft" produziert werden.

Im Roman wird das sog. Kollodium-Nasspaltten Verfahren dargestellt. Dieses Verfahren wurde durch Frederick Scott Archer und Gustave Le Gray um 1850/1851 entwickelt. Bei diesem Verfahren werden Glasplatten mit Kollodium begossen und mit Silbersalzen lichtempfindlich gemacht. Die noch feuchten Platten setzte man dann in die Kamera ein. Nachdem die Platten dann belichtet wurden, musste diese schnell in einer Dunkelkammer entwickelt werden-einer der Nachteile des Verfahrens. Das Negativ wurde dann bei der Entwicklung fixiert und gewaschen und anschließend mit einer Schutzschicht versiegelt.

Hier bekommt ihr einen guten und kurzen Eindruck des Verfahrens. (Diese Kamera ist natürlich nicht unbedingt das handlichste Modell):


Zur Blogtour gibt es auch ein Gewinnspiel. Um daran teilzunehmen, müsste ihr in den Kommentaren einfach folgende Frage beantworten: Neben dem Lesen, gehört die Fotografie ebenfalls zu meinen Hobbys. Geht es euch da ähnlich? Fotografiert ihr auch gern?


Zu gewinnen gibt es:

 1. Preis - 1 E-Book von Lady Lanwoods kühner Plan im Wunschformat + 2 Karten mit Motiv „Kristallpalast“ (signiert) + 1 Kugelschreiber
2. Preis - 2 Karten mit Motiv „Kristallpalast“ (signiert) + 1 Kugelschreiber







Die Teilnahmebedinungen:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
Das Gewinnspiel endet am 4.11.2016 um 23:59 Uhr.

Morgen geht es bei Katja weiter, die euch etwas über die Midlife-Krise erzählt.


Hier noch einmal der Fahrplan zur Blogtour:

Tag 1: Lady Lanwoods kühner Plan Tine
Tag 2: Photographie im 19. Jahrhundert bei mir
Tag 3: Midlife-Krise bei Katja
Tag 4: Frauenreisen im 19. Jahrhundert bei Ricky
Tag 5: Der „Kristallpalast“ bei Nadja
Tag 6: Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

Kommentare:

  1. Guten Morgen,
    Danke für deinen tollen Beitrag. Bezüglich dee Fotografie sind wirklich Meilensteine in der Entwicklung vollbracht worden. Ich selbst fotografiere auch sehr gerne und in den nächsten Tagen beginne ich wieder unseren traditionellen Fotokalender für nächstes Jahr inkl. fÜr Oma und Opa, sie freuen sich da auch immer sehr, es ist wie ein kleiner Rückblick auf die Highlights des Jahres.
    LG Bettina Hertz
    bettinahertz66@googlemail.com

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  2. Hallo und guten Tag,

    Danke erst einmal für den interessanten Bericht zum Thema Fotografie.

    Nein ich bin persönlich überhaupt kein Fan vom Fotografien...vielleicht auch deshalb weil ich immer sehr unvorteilhaft auf Fotos ausschaue.....Gruselfotos....geschlossene Augen, dummes Grinsen usw.

    Wahrscheinlich kennt jeder solche Fotos...augenzwichern...

    LG..Karin..

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  3. Ja, ich fotografiere schon gern. Aber nur hobbymäßig. Am liebsten im Urlaub.


    Liebe Grüße,
    Daniela

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  4. Hallo ,

    vielen Dank für Deinen interessanten Beitrag.
    Ich fotografiere nicht gern weil ich nicht richtig kann
    und auch mag ich nicht wenn ich fotografiert werde.

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt (Stern44 )
    margareta.gebhardt@gmx.de

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  5. Hallo,
    ich habe eher neben dem Lesen das Malen für mich entdeckt. Mein Mann ist da schon eher auf der profissionellen Art der Photographie unterwegs. Ich danke dir für den Beitrag.
    Lieben Gruß Alex

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  6. Hallo,

    leider fotografiere ich fast gar nicht und mag es auch ehrlich gesagt nicht so gerne, obwohl ich mir Bilder sehr gerne anschaue :)

    LG

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