Dienstag, 1. August 2017

[Rezension] A Fairy Tale- Die suche nach dem blauen Herz von Anja Stephan




Klappentext:
Aus ist es mit seinem ruhigen Leben im Quartier Latin in Paris! Als Scott McKenzie seiner Erzfeindin aus Jugendtagen über den Weg läuft, weiß er sofort, dass es das Schicksal nicht gut mit ihm meint. Dabei hat sich der Halbelf aus einst hohem Hause in den letzten hundert Jahren mit einem gut gehenden Antiquariat eine ausgezeichnete Reputation aufgebaut. Aber nun zieht ihn die eigenwillige Gwendolyn von Cleve in ein Abenteuer in die Pariser Unterwelt hinein, das ihn völlig überfordert. Auf der Suche nach dem blauen Herzen muss er sich mit der Vergangenheit der beiden verfeindeten Familien auseinandersetzen und sich gegen einen unbekannten Feind behaupten. Dabei wird ihm bewusst, dass sich sein Leben für immer verändern wird - und das Fräulein von Cleve ist schuld daran.

Mein Senf dazu:
Ich habe lang nicht mehr eine Fantasygeschichte gelesen, die von Elfen handelte, daher hat mich der Klappentext sofort angesprochen. Außerdem war ich auf die Pariser Unterwelt sehr gespannt. Da Paris zu meinen Lieblingsstädten zählt, freue ich mich jedes Mal, wenn eine Geschichte dort spielt- es gibt der Geschichte immer dieses gewisse Extra, da Paris einfach diesen besonderen Flair und Charme besitzt, der, soviel kann ich schon verraten, in dieser Story bestens umgesetzt wurde. Für diese Geschichte ist Paris einfach der perfekte Handlungsort.

Die Protagonisten waren sehr "erfrischend" und haben mir sehr gut gefallen. Scott und Gwendolyn sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere, die oft Meinungsverschiedenheiten austragen mussten. Das brachte die besondere “Würze” und den Humor in die Geschichte. Ich habe oft lachen müssen, da Gwendolyn manchmal echt unverschämt war. Scotts ruhiges Gemüt und seine trockene Art bildeten den perfekten Kontrast dazu. Beide Charaktere haben sich im Verlauf der Geschichte gegenseitig dabei unterstützt, sich weiterzuentwickeln. Anja Stephan hat hier definitiv zwei Protagonisten erschaffen, dir mir im Gedächtnis bleiben werden.

Die Story spielt in der Gegenwart, was dem Leser aber kaum auffällt, scheint die Welt der Halbelfen und Elfen doch etwas "stehen geblieben" zu sein. Dieser Umstand trägt aber wieder zu dem gewissen Charme und der Atmosphäre dieser Geschichte bei. Ich hätte mir jedoch noch gewünscht, dass die Pariser Unterwelt noch stärker beleuchtet wird - zum Beispiel wie Menschen und die Elfen/Halbelfen zusammenleben. Aber vielleicht kommen ja dazu noch weitere Geschichten.

Hier und Da gab es ein paar Längen, daher habe ich dem Buch nicht die volle Punktzahl geben können. Dennoch hat mich die Geschichte bestens unterhalten. Es gab einige unvorgesehen Wendungen, die die Spannung auf den rund 700 Seiten stets nach oben gehalten haben. 

Meine Bewertung: 4/5 Sterne. Die Stoty besticht vor allem durch die beiden sehr liebenswerten Pratoginisten und dem besonderen Charme bzw. die Atmosphäre.



Abschließend möchte ich mich bei Anaj Stephan bedanken, die mir das Buch im Rahmen der Blogtour zu A Fairy Tale als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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